Freilegung der Villa in Holsthum

Im Oktober 1989 wurde im Rahmen einer Flurbereinigungsmaßnahme der Grundriss

einer römischen Villa untersucht und oberflächlich freigelegt.

 

Zwischen 1991 und 1993  wurde unter wissenschaftlicher Leitung durch das Rheinische Landesmuseum Trier ein römischer Gutshof – eine villa rustika – ausgegraben. Die freigelegten Grundmauern, ein fast vollständig erhaltener Kellerraum mit einer noch heute funktionierenden Drainage und eine Vielzahl von Funden vermitteln den Eindruck einer

großartigen Anlage.

Zu den interessantesten Funden bei der Ausgrabung der Villa gehörten dünne Bronzestangen mit Einkerbungen, sowie Schrötlinge aus Bronze, die zur Münzprägung verwendet wurden. Vermutlich handelte es sich, wie anderenorts auch belegt, um eine offiziell geduldete Produktion von knappem Kleingeld aus der Zeit um 275 n. Chr. und nicht um die Herstellung von Falschgeld.

 

Im Anschluss an die Grabungen wurden die vorhandenen Grundmauern in ihrem Bestand gesichert, der Kellerraum wieder hergestellt und mit einer neue Decke versehen.

 

Es folgte die Gründung des Fördervereins „Römische Villa Holsthum e. V.„.